Eine Werbung von Paddy Power wurde verboten, nachdem sie als Aufforderung zu repetitivem Spielverhalten eingestuft wurde, da sie dieses als vorrangig gegenüber der Familie darstellte. Der im März 2022 im Fernsehen und online geschaltete Spot zeigte eine Frau, die ihren Freund fragte: “Glaubst du, ich werde einmal so aussehen wie meine Mutter?”. Abgelenkt durch eine Glücksspiel-App antwortete dieser: “Ich hoffe es.”
Die Advertising Standards Authority (ASA) erklärte, die Werbung verstoße gegen Vorschriften für sozial unverantwortliche Werbung und Paddy Power wurde angewiesen, diese nicht mehr zu zeigen. Das Unternehmen akzeptierte die Entscheidung der ASA und werde die Ratschläge berücksichtigen.
Es ist nicht das erste Mal, dass Paddy Power für seine Werbekampagnen kritisiert wurde. 2017 untersagte die ASA einen Spot, in dem ein Mann auf die Beerdigung seiner Frau wettete. Paddy Power reagierte damals auf die Kritik mit der Aussage, es handele sich um “eine lustige, unbeschwerte Geschichte”.
It’s unclear what the company will do in response to this latest ban. However, given its history of pushing the boundaries with its advertising, it’s unlikely that Paddy Power will change its ways soon.
The Paddy Power marketing team states, “We are dedicated to responsible behaviour, and it is always our aim to comply with the Advertising Codes. We acknowledge the ASA’s decision and will consider their broader advice going forward.”
In der Werbung wird ein Mann gezeigt, der Glücksspiel über sein Familienleben stellt und sich “sozial unverantwortlich” verhält. Die Beschwerdeführer monierten, die Darstellung des Mannes diffamiere ihn, da sie Glücksspiel gegenüber der Familie priorisiere. Paddy Power verteidigte die Werbung mit der Begründung, sie zeige ein “Bekenntnis zum Familienleben”, da sie einen typischen Haushalt darstelle – der Mann nehme sogar am Sonntagsmittagessen mit den Eltern seiner Freundin teil – und heitere Absichten verfolge.
Die ASA untersagte die Paddy-Power-Werbung in ihrer vorliegenden Form mit der Begründung, sie “stelle Glücksspiel als essentieller dar als andere Lebensaktivitäten dar oder fördere, verleite oder ermutige zu sozial unverantwortlichem Spielverhalten”, so das Wettunternehmen.
Die Entscheidung wurde von Clearcast, der für Werbezulassungen im Vereinigten Königreich zuständigen Stelle, begrüßt. Diese gab an, die Ratschläge bei künftigen Freigaben von Glücksspielwerbung zu berücksichtigen. Das Verbot ist Teil einer größeren Initiative der ASA zur Regulierung unverantwortlichen Marketings und zur Verschärfung von Werberichtlinien für Glücksspiele.